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Mittwoch, 22. Juni 2016

FITNESS | 365 Tage später, 14kg weniger und 2 Kleidergrößen kleiner - ein Rückblick




"There's winning and there's losing and in life both will happen. What is never acceptable to me is quitting." - Earvin Johnson


Ihr habt mich auf Instagram und Snapchat in letzter Zeit häufiger nach meiner Fitness-Geschichte gefragt und natürlich komme ich eurem Wunsch gerne nach. Das alles in Snaps oder Kommentaren zu beantworten würde nämlich den Rahmen sprengen und da dachte ich, ich mache einfach einen Blogpost dazu. Falls es euch zu lang ist oder es euch nicht interessiert, dürft ihr jetzt gerne abschalten ;). Falls im Anschluss noch Fragen offen bleiben sollten, dürft ihr mir natürlich auch gerne eine Email schicken oder bei 60 Days of Fitness vorbeischauen. Dort erhaltet ihr jede Menge nützliche Informationen.



DER ANFANG 

Jede Geschichte hat irgendwo ihren Anfang. Bei mir war es so, dass ich eigentlich schon immer Sport gemacht habe und mich relativ gesund ernährt habe. Da ich vor einigen Jahren sehr plötzlich schwer krank wurde und dies einige Komplikationen nach sich zog, war ich ab Januar 2015 auf schwere Herzmedikamente angewiesen, die mir innerhalb aller kürzester Zeit +10kg auf der Waage bescherten. Da durch die Medikamente nicht nur mein Blutdruck verringert wurde, sondern leider auch mein Stoffwechsel war ich ziemlich ratlos wie ich die Kilos wieder los werden könnte. Da hörte ich von Stef's Programm 60 Days of Fitness, meldete mich an und startete die Fitnessreise. Aller Anfang ist unendlich schwer. Ich habe von heute auf morgen meine Ernährung komplett umgestellt, bin nach Plan ins Kaloriendefizit und hatte einmal wöchentlich einen Cheatday. Dazu 2x Gruppentrainings und 4x Training im Gym im 2er Split. Die ersten zwei Wochen waren unendlich hart und erforderten einiges an Disziplin und Willenskraft - aber daran mangelt es bei mir eigentlich nicht. Danach wurde es für mich Alltag jeden Tag eine Stunde hart zu trainieren und ungesundes Essen wurde für mich von alleine immer unattraktiver. Im September 2015 wurde ich nochmals herausgefordert, denn bei einem Mountainbike-Unfall verletzte ich mir die Schulter und musste operiert werden. Die Prognose war niederschmetternd: 6 Monate Reha und erst danach wieder Sport. Aber ich habe gekämpft, hatte wahnsinnig kompetente Physiotherapeuten und Personal Trainer (DANKE !!!), die mich wieder fit gemacht haben und so konnte ich acht Wochen ! nach der OP schon wieder mit auftrainieren beginnen.

SPORT

Wie oben schon kurz erwähnt, besuchte ich anfangs 2x wöchentlich das Gruppentraining wo wir meist Bodyweight oder Zirkeltraining machen. Dazu hatte ich einen 2er Split (Push Day / Pull Day) im Fitnessstudio und trainierte somit zusätzlich 4 Einheiten in der Woche. Seit März 2016 habe ich nun einen komplett neuen Trainingsplan und trainiere auch wieder im 2er Split (allerdings Upper Body / Leg Day) und besuche 2-3 Gruppentrainings in der Woche. Seit der Anpassung meines Plans konnte ich in kurzer Zeit super Fortschritte machen und recht zügig Muskeln aufbauen. Denn mein Wunschgewicht habe ich soweit erreicht, jetzt geht es für mich an den Muskelaufbau. Somit durfte auch die Waage in den Mülleimer, denn Muskeln sind so viel schwerer als Fett und ich glaube, würde ich mich jetzt aktuell wiegen würde ich vor Schreck tot umfallen - auch wenn ich mit der Definition meines Körpers super zufrieden bin.

ERNÄHRUNG

Die ersten 16 Wochen habe ich strikt nach Ernährungsplan gegessen, der für mich ein Kaloriendefizit von 500 kcal pro Tag vorgesehen hat. Um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten und Hungerattacken zu vermeiden, gab es fünf Mahlzeiten: Frühstück, 3 Stunden später einen Snack, Mittagessen, weitere 3 Stunden später nochmals einen Snack und schließlich Abendessen. Kohlenhydrate gab es kaum und auch nur hochwertige Fette aus beispielswiese Lachs. Dazu viel Gemüse und Obst. Nachdem ich das wirkich strikt ohne größere Eskapaden durchgezogen habe, hatte ich auch ein Gefühl für die Zusammensetzung der meisten Lebensmittel bekommen und kann jetzt ganz gut selbst einschätzen, was in meinen Kalorienbedarf reinpasst und was eben nicht. Auch auf den Cheatday verzichte ich nun, sondern gönne mir stattdessen lieber 1-2 Cheatmeals pro Woche.

LIFESTYLE

Eine der häufigsten Fragen ist wie viel Zeit man für so etwas investieren muss. Ehrlich gesagt gibt es nur eine richtige Antwort: 24 / 7! Wer wirklich etwas verändern will, der muss seine Komfortzone verlassen und sein ganzes Leben umkrempeln. Es geht nicht nur um Training und Ernährung, sondern auch um das Mindset, um schlechte Gewohnheiten abzulegen, sich eine Morgenroutine zu erschaffen, Faszientraining zu lernen, usw. Die Liste lässt sich noch ewig weiter führen. Mein Leben hat sich wirklich um 360° gedreht und ich bin unendlich dankbar dafür.



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