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Mittwoch, 30. Dezember 2015

INSTAGRAM DIARY | Jahresrückblick 2015 Best Of




"Isn't it crazy how we can look back a year ago and realize how much everything has changed? The amount of people that have left your life, entered and stayed. The memories you won't forget and the moments you wish you did. Everything. It is crazy how all that happend in just one year."


Nachdem ich euch jeden Monat mit kleinen Updates zu meinem privaten Leben schreibe, finde ich es, dass es dieses Jahr höchste Zeit für einen Jahresrückblick ist. Das hat auch für mich sehr viele Vorteile, da dieses Jahr so unfassbar viel passiert ist, dass ich manchmal bezweifle so viel in nur einem Jahr erlebt zu haben. 2015 fing fürchterlich schrecklich an, die Zeit zog wie ein Zug an mir vorbei und endet nun doch einfach großartig. Für all diese Erfahrungen, Rückschläge und Abenteuer bin ich unfassbar dankbar. Denn jede Situation enthält eine Lehre für uns und unsere Aufgabe ist es, diese Lektion zu finden. Manchmal ist es ganz offensichtlich und ein anderes mal dauert es ein Weilchen bis man den Grund versteht. Ich kann stolz behaupten, dass ich dieses Jahr die besten Entscheidungen meines Lebens getroffen habe und wirklich einfach nur glücklich bin. Glücklich mit dem was ich habe. Glücklich über das was ich erleben durfte und glücklich mit mir selbst.




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Random Facts 2015

> Meine Leserzahlen haben sich im Vergleich zu 2014 mehr als verdoppelt.
> Die meisten Leser kommen aus Deutschland, dicht gefolgt von Lesern aus den USA
> Ich war dieses Jahr leider nur einmal im Ausland, aber dieser Urlaub in Madeira war umso schöner
> Dafür bin ich kreuz und quer durch Deutschland gereist
> In diesem Jahr habe ich das Bodybuilding für mich entdeckt und über 9kg abgenommen, sowie meine Ernährung komplett umgestellt
> Finanziell ging es mir dieses Jahr wirklich gut. Ich konnte mir ziemlich viele Träume erfüllen und dennoch genügend sparen
> Leider gab es nur ein kleines Tattoo am Handgelenk, da ich immer noch über mein nächstes Großprojekt nachdenke. Eventuell nehme ich es 2016 endlich in Angriff!
> Ich habe Meditation mit Headspace LA von Andy gelernt und möchte es nicht missen 


Januar

Gerade wenn man denkt es geht nicht schlimmer, wartet der steinige Boden der Tatsachen auf einen. Bereits gegen Ende 2014 ging es mir gesundheitlich eher nicht so gut, doch im Januar ging es mir schlechter denn je. Das klingt jetzt schlimm und das war es definitiv auch, aber ich bin eine Kämpferin und ich habe mich nie unterkriegen lassen. Auch wenn das für mich bedeutete vorläufig tagtäglich starke Medikamente zu nehmen, habe ich mir nie die Lebensfreude nehmen lassen. Immerhin im Studium lief es ausgezeichnet und ich konnte Bestnoten verzeichnen.
 

 

 

Februar

Schlimmer geht nicht? Doch klar hier ist der Februar. Ich musste nicht nur Abschied von meiner geliebten Oma nehmen, sondern auch die Wege in meiner Beziehung zu Philip trennten sich einen Tag später. Die ersten Tage waren nicht leicht, aber ich blieb gefasst und konzentrierte mich auf das was kommen mag. Denn wenn der Wind des Wandels weht, sollte man sich trauen loszulassen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.
 

 

 

März

Der März hielt einige Abenteuer für mich bereit, so verbrachte ich eine wundervolle Zeit in Berlin bei Celina dem Puderzuckermädchen. Wir haben Unmengen Donuts und Burger verdrückt, sind stundenlang durch die Straßen Berlins gelaufen und hatten eine fabelhafte Zeit zusammen. Außerdem habe ich mir eine neue Brille von ic! Berlin gegönnt. Sie hat mich zwar finanziell fast in den Ruin gebracht, aber ich liebe sie über alles und manchmal muss man auch unvernünftig sein. Sonst wäre das Leben ja ziemlich langweilig. Und das passt nicht zu mir. 

 

 

April

Ich möchte fast behaupten, dass ich die Zeit meines Lebens hatte. Ich habe so viele inspirierende Menschen kennen lernen dürfen. Ich habe so viele Projekte auf der Arbeit machen dürfen. Ich habe so viel dazu gelernt und konnte aus vielen Dingen lernen. Ostern war anders als zunächst vermutet, aber dafür umso schöner. Ich habe die Zeit in vollen Zügen genossen und für diesen Augenblick war es genau das Richtige. Zudem habe ich Deichkind wieder live gesehen und mir ein neues Tattoo stechen lassen.
 

 

 

Mai

 Im Mai wurde mir klar, dass sich das Blatt endgültig zum Besseren gewendet hatte. Vorbei waren die Stunden voller Schmerz und Unsicherheiten. Ich habe den Kraftsport für mich entdeckt und der war Ausgleich, Therapie und Sport in einem. Trotz des niedrigen Stoffwechsels wegen der Medikamente, konnte ich meinen Körper gut trainieren und die gesunde Ernährung tat ihr übriges. Langsam aber sicher fühlte ich mich wieder wohler, auch wenn das viel Disziplin und Motivation von mir erforderte.

 

 

Juni 

Durch den extrem getakteten Alltag aus Arbeiten, Trainieren und 5x am Tag Essen zog die Zeit noch schneller an mir vorbei. Plötzlich gab es einen Rhythmus den es zu befolgen galt. Die Cheatdays am Sonntag habe ich oft mit Eis und Burgern genossen. All das wurde für mich im Juni zur Gewohnheit und da sich die ersten Ergebniss der harten Arbeit einstellten, war das genug Motivation für mich um weiter zu machen. Einzig eine Schulterverletzung vom Downhill fahren machte mir zu schaffen. Dafür fand die Liebe zurück in mein Leben.


 

 

Juli 

Auch in meinem Geburtstagsmonat Juli war ich wieder im wunderschönen Berlin. Ein Besuch im grandiosen Vabali Spa war mein Geburtstagsgeschenk und bescherte uns einen tiefenentspannten Tag mitten in der Großstadthektik Berlins. Klar wurde mir außerdem, dass es beruflich so nicht weitergehen kann. Monatelang habe ich mir alles schön geredet à la "Das geht schon irgendwie, beiß die Zähne zusammen." Aber nein - ich bin völlig daran zerbrochen und wusste einfach nicht mehr weiter bis ich mir eingestanden habe, dass es so nicht geht. Das hat nichts mit Aufgeben zu tun, sondern damit zu wissen wann man genug hat. Einen Neuanfang zu riskieren machte mir gehörig Angst, aber ich habe es getan.



 

August

Gleich zu Beginn stand meine Reise nach Madeira gemeinsam mit meiner Mom an. Madeira hatte mich von der ersten Sekunde an in den Bann gezogen und irgendwie habe ich auf dieser Reise so viel gelernt. Über die Insel, über die Natur und über mich selbst. Hier bin ich einfach angekommen, vor allem bei mir selbst. Meine Ziele und Träume fielen mir wie Schuppen von den Augen und ich habe tiefes Glück empfunden. Klar wurde auch, dass ich mein Studium (Kommunikation und Medienmanagement) ab Oktober in Düsseldorf fortsetzen werde. 

 

 

September

Mein Gefühl des Glückes prägte sich immer mehr aus. Ich bin froh gewesen auf mein Herz gehört zu haben (wie so oft!) und war immer gefestigter in meinen Entscheidungen. Ich hatte eine großartige Zeit auf Music Festivals, habe die Nacht durchgetanzt und tolle Gespräche geführt. Ich war shoppen, habe mir richtig was gegönnt und viel geträumt. Ich wurde leider an der Schulter aufgrund des Fahrradsturzes operiert, doch habe mich durch konsequente und manchmal ziemlich schmerzhafte Physiotherapie schnell erholt. Ich habe mich durch BaföG Anträge gequält und die Vorfreude genossen.
 

 

 

Oktober

Der Oktober war vergleichsweise ruhig. Mein Studium hatte mich bereits nach der ersten Woche voll im Griff und ich merkte sofort dass es die richtige Entscheidung war. Mir hat es gefehlt neue Dinge zu lernen, wissenschaftliche Grundsätze zu erlenen und über mich selbst hinauszuwachsen. Ein Studium ist einfach eine Charakterschmiede und um dieser Erfahrung bin ich sehr froh.
 

 

 

 

November

Diesen Monat stand gleich meine erste Prüfung an für die ich wirklich viel gerlent habe, dies wurde auch mit einer 1,x gekrönt. Das Fortsetzen des Studiums an dieser tollen Hochschule war die beste Entscheidung des Jahres! Ich durfte nach der OP endlich wieder mit dem Training anfangen, auch wenn das ein hartes Stück Arbeit war - denn die Schulter war noch sehr instabil. Ich hatte eine tolle Zeit in Düsseldorf und Köln. Und war doch froh über Weihnachten zu Hause sein zu können.
 

 

 

Dezember 

Dieses Jahr mag vielleicht nicht sonderlich spektakulär zu Ende gehen, aber die Geduld hat sich ausgezahlt. Alles wurde zum Schluss in gut und ich bin einfach nur zutiefst dankbar und glücklich. Es lohnt sich immer an das Gute zu glauben und für seine Träume zu kämpfen. Das Weihnachtsfest ohne meine Oma war sehr ungewohnt, aber wir haben das Beste daraus gemacht und es war auf seine eigene Art und Weise ganz wunderbar.


 

 

Was ist für 2016 geplant?

Ja, was steht nun 2016 an? Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, gibt es einen zweiten Blog von mir www.annasheavenlycupcakes.com wo ihr ab sofort alle süßen Rezepte rund um Kuchen, Cupcakes und Süßigkeiten finden könnt. ALICIOUSwonderland bleibt weiterhin als Reise-, Food- und Lifestyleblog erhalten. Ich werde viel mit meinem Studium zu tun haben, für wirklich viele Prüfungen lernen müssen und hoffentlich viele Abenteuer erleben. Ich möchte eine Reise ganz alleine machen und ich will unbedingt in ein Land reisen in dem ich noch niemals zuvor war. Ansonsten lasse ich mich gerne überraschen und freue mich auf ein fantastisches Jahr 2016 mit euch!
  


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