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Freitag, 30. Oktober 2015

INSTAGRAM DIARY #12 // October 2015





Der Oktober war glücklicherweise nicht so turbulent wie der September, aber doch sehr prägend für mich. Viele Fragen die ich hoffte jetzt klären zu könnnen, blieben und etliche Neue kamen hinzu. So gut es geht versuche ich jetzt die Dinge ruhig auf mich zukommen zu lassen, aber es gelingt mir nicht wirklich. Ich bin völlig angespannt, hektisch und das ist so gar nicht meine Art.  Schlechte Nachrichten zu bekommen, können einen ganz durcheinander bringen und wenn diese dann auch noch gesundheitlicher Art sind, dann bleibt die Welt einen kurzen Augenblick stehen. Viel dazu sagen will ich eigentlich gar nicht, aber ich versuche das Beste daraus zu machen (wie immer) und suche irgendwie nach Lösungen. Die Einsicht, dass es mir seit 2012 eigentlich jedes Jahr schlechter geht hat mich nun doch ziemlich hart getroffen. Und so langsam kann ich mir das auch nicht mehr schön reden. Ich habe keine Ahnung wo mich diese Reise hinführt, aber ich werde jetzt versuchen jeden Tag für meine Träume zu kämpfen (als hätte ich das nicht schon die ganze Zeit getan). An Herausforderungen zu wachsen tut immer weh und ich will das gerade einfach nicht. Ich wünsche mir mal einen einzigen ruhigen, glücklichen und vor allem schmerzfreien Monat. Hallo November, wenn du das gerade liest - Na  wie wär's? Deal or no Deal?


Gesucht habe ich Ruhe und meine Komfortzone, die ich irgendwo im Chaos diesen Jahres völlig verloren habe. Auch nach dem Absetzen meiner starken Medikamente gehören Panikattacken und Angst zu meinem Alltag. Meditation und Yoga helfen mir zwar diese auf ein Mindestmaß zu reduzieren, aber so langsam fällt es mir immer schwerer damit zu leben. Aber es haben mir auch viele bezaubernde Freunde gezeigt, dass ich damit nicht alleine bin. Und irgendwie ist es beruhigend zu wissen, dass auch andere das kennen.

Gemacht •  Da mein Alltag wieder von der Uni geprägt ist, habe ich meinen gewohnten Rhythmus wieder gefunden. Auftstehen, Frühstücken, Meditieren, Lernen, Trainieren und nochmal Lernen. Das klingt immer echt spießig, aber ich brauche das total. Natürlich wünsche ich mich auch öfter mal wieder weg auf Reisen. Immer mehr träume ich davon auszuwandern, denn ich schaffe es einfach nicht hier in Deutschland "anzukommen". Ich habe mich hier nie sondelich zu Hause gefühlt und daran hat sich auch jetzt nichts geändert.

Gekauft habe ich noch die restlichen Weihnachtsgeschenke bzw. die Dinge, welche ich für meine selbstgemachten Geschenke benötige. Ansonsten durfte eine neue Winterjacke, eine Lederleggins, zwei Spitzenkleidchen und einiges an Sportkleidung einziehen. Gerade wenn man sich nicht so gut fühlt, neige ich dazu mir lang ersehnte Wünsche zu erfüllen. Das hilft zwar zur kurzfristig, aber immerhin besser als gar nicht.
 
Gelesen Der Ozean am Ende der Straße - Neil Gaiman
                 (Zu diesem Buch fehlen mir die Worte - es ist so so großartig! )


Gegessen •  Nachdem ich  neben den Nierenproblemen, auch noch Leberprobleme habe und ich nur schwerlich Glukose verarbeiten kann, ernähre ich mich weitgehendst zuckerfrei. Ab und zu gönne ich mir ein Cheatmeal, aber im großen und ganzen komme ich super klar damit. Wahrscheinlich geht es einfacher je triftiger die Gründe dafür sind. Ich finde es nun nach vier Wochen doch recht erschreckend wie sehr der Zucker Besitz von uns ergreift, uns verändert und negativ beeinflusst. Schlendert vor allem mal durch den Supermarkt und überlegt was ihr einkaufen könntet ohne Zucker und versteckten Zucker. Vielleicht 20% der angebotenen Produkte und das sagt relativ viel über unsere Gesellschaft aus. Passend dazu sah ich eine interessante Doku auf Arte, dies es hier in der Mediathek gibt: "Die große Zuckerlüge". 

Geliebt und gleichzeitig gehasst habe ich die Zeit alleine. Ich bin ein rießiger Freigeist, der jede Sekunde alleine genießt und sich trotzdem nie einsam fühlt. Aber in diesem Monat war es mir manchmal selbst zu viel meinen Gedanken trotzen zu müssen. Gedanken die sich um alles erdenkliche drehen und nie aufhören. Nichtmal in der Nacht. Das ist nicht nur anstrengend, sondern auch wirklich Gift für das Glücklichsein.
 
Gedacht »Having a soft heart in a cruel world is courage, not weakness.«

Geplant Für den November möchte ich Köln und Düsseldorft näher erkunden, aber zunächst meine Prüfung erfolgreich schaffen - das bedeutet aktuell ziemlich viel lernen. Belohnen werde ich mich dann mit einem Besuch bei meinem Puderzuckermädchen und ihrer wundervollen Familie. Auf dem Rückweg geht es noch mein Geburtstagsgeschenk einlösen: Das K.I.Z. Konzert in Mannheim besuchen.

Lieblingslied Adele - Hello

 



Lieblingsvideo Listerine - Feel every smile. Your smile is more powerful than you think.




 





Sandy Beach Hawaii

Beautiful Flower Arrangement

Book Review, read here

Be someones sunday, not saturday night.

Instagram made me buy it!

Hunter Boots Outfit, see here

My love Pauline

Icefield Parkway Canada

Autumn Colours in Heidelberg, Germany.




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Kommentare:

  1. Habe durch deinen leckeren Macaron-Instagram-Post und deinen genauso süßen Kommentar auf deinen Blog gefunden und gleich ein wenig darin herumgestöbert (was ich in den nächsten Tagen wohl fortsetzen werde). Du scheinst ja wirklich eine ganz Liebe zu sein!
    Ich komme witzigerweise aus Düsseldorf und lasse mich dort auch regelmäßig wieder blicken - wenn du mal Zeit & Lust auf ein Treffen hast, kannst du dich gern bei mir melden! :-)
    Alles Liebe!

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    1. Hey liebe Verena :)

      und herzlich Willkommen auf meinem kleinen Blog. Es freut mich sehr, dass es dir hier gefällt!
      Bei dir habe ich auch eben vorbeigeschaut - wahnsinnig tolle Reisebilder hast du!
      Gerne können wir uns mal treffen, wenn ich in Düsseldorf bin :)

      Ich sende dir viele Grüße,
      Anna-Sophie ♥

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