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Donnerstag, 25. Juni 2015

Throwback Thursday // Kuriose Geschichten aus Kenia



Es kommt mir vor als sei es gestern gewesen - der wohl abenteuerlichste Urlaub in Kenia und der Beginn meiner Weltreise 2013. Nach drei Wochen Kenia, abseits der Touristenhochburgen, haben wir damals schon einiges erlebt. Manchmal mussten wir schmunzeln und manchmal waren wir vor Sprachlosigkeit einfach nur still. Zu unseren Erlebnissen gehörten auch für uns Westeuropäer kuriose, witzige und groteske Dinge welche ich Euch keineswegs vorenthalten möchte.

Hier kommt also meine Top Ten Liste an mehr oder minder unnützen Fakten. Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Lesen und würde bei den Erinnerungen an Afrika am liebsten in den nächsten Flieger steigen und diesen interessanten, atemberaubenden und manchmal wirklich kuriosen Kontinent noch weiter erkunden. 




1. Wenn hier ein Autounfall passiert, wird die Unfallstelle nicht mit Warndreiecken kenntlich gemacht, sondern mit Ästen. Außerdem gibt es in jedem Auto eine Fackel zur Notbeleuchtung. Um die Straßenbeleuchtung und Strom ist es hier nicht so gut bestellt.

2. Die Kellner in den Hotelanlagen versuchen einige Worte Deutsch aufzuschnappen um am Ende mehr Trinkgeld zu bekommen. Da gab es einige kuriose Situationen. Ein paar Auszüge aus dem Wortschatz.
"Möchten Sie noch ein Bier? Ja oder Ja?"
"Alla gut!"
"Hajo!"

3. Entscheidet man sich dazu einen Pool zu bauen oder Erneuerungsarbeiten verrichten zu lassen, so vergraben die Handwerker nachts ihr Werkzeug im Garten, damit es nicht gestohlen wird.

4. Uns machen die Temperaturen jenseits der 35° C tagtäglich zu schaffen. Bei den Kenianern verhält sich das umgekehrt. Sobald die Temperatur auf unter 26° C sinkt, ziehen sie sich Winterjacken mit Fell und Wollmützen an, damit sie nicht frieren. Und das bei strahlendem Sonnenschein.

5. Auf Grund der vielen Affen (Bamboons) hier, gibt es etliche Hängebrücken die über die Straße führen. Und diese werden auch tatsächlich von den Affen genutzt um den vielbefahrenen Straßen aus dem Weg zu gehen.

6. Etwa 80% der einheimischen Frauen tragen Perücken und nicht ihre eigene Haarpracht. Alle 4-6 Wochen lassen sie sich neues Kunsthaar (am besten glatt) einflechten - koste es was es wolle, hauptsache die Frisur sitzt!

7. Der Strom wird hier ausschließlich mit Diesel produziert. Fast tagtäglich kommt es zu Stromausfällen, manchmal für ein paar Minuten, manchmal aber auch für Stunden. Und das verrückteste: Um seine monatliche Stromabrechnung zu begleichen muss man direkt zu Kenya Power hinfahren und den Betrag bar bezahlen.

8. Obwohl es wirklich ein Müll-Problem gibt, wird hier alles - ja alles - in Plastiktüten verpackt. Die Einheimischen werfen diese einfach an den Straßenrand und sollte der Berg zu groß werden, wird er einfach angebrannt.

9. In den kenyanischen Supermärkten gibt es alles zu kaufen. Von Toblerone über Barilla Nudeln bis hin zu Nutella. Der Haken an der Sache ist der Preis. Ein kleines Glas Nutella kostet unfassbare 10€.
Aber wie gesagt, hier kann man sich alles kaufen - es ist nur eine Frage des Geldes.

10. Da die wenigsten Menschen ein Bankkonto besitzen, gibt es ein ausgeklügeltes System namens "MPesa". Damit können Überweisungsbeträge quer im ganzen Land von einem Handy an das andere geschickt werden. An Auszahlungsorten, meistens ein Kiosk, kann man sein Handy mit dem empfangenen Zahlencode vorzeigen und erhält das Geld dann bar ausgezahlt.




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