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Sonntag, 12. April 2015

Berlin Calling | Drei wundervolle Tage in der Hauptstadt



Nachdem ich im März den ersten Urlaub seit fast einem Jahr hatte, stand ziemlich schnell fest wohin die Reise mich führen würde. Auf direktem Weg zu meinem süßen Puderzuckermädchen nach Berlin. Die Vorfreude war rießig und Samstag morgens konnte ich sie endlich nach 6 Monaten wieder sehen. Freundschaften, die durch Zufall entstehen und man sofort weiß, dass es passt, sind doch immer wieder die wundervollsten. Liebe Celina, es ist so schön dich an meiner Seite zu haben :)

Da die Anreise ziemlich chaotisch war und ich morgens um acht Uhr ziemlich fertig in Berlin ankam, haben wir erst meine Sachen zu Hause abgeladen und gemütlich Kaffee getrunken, bevor es los in die City ging. Berlin ist eine meiner Lieblingsstädte und ich war schon öfter dort um Freunde zu besuchen. Aus diesem Grund stand bei uns kein typisches Sightseeing auf dem Programm, sondern eher Shoppen, Essen und ganz viel Quatschen.


Zu einem Ort hatte ich es jedoch bei meinen vorherigen Besuchen nie geschafft: Der East Side Gallery. Als bekennender Street Art und allgemeiner Kunst Liebhaber ist das natürlich Pflicht.
Die East Side Gallery in Berlin-Friedrichshain (nähe Ostbahnhof) ist die weltgrößte dauerhafte Street Art Ausstellung. Dabei sind die Kunstwerke auf der ursprünglichen Berliner Mauer zu sehen. Im Frühjahr 1990 wurde sie eröffnet, als dort Künstler ihre politischen Statements verewigten. 2009 wurden einige Teile jedoch saniert und überarbeitet. Mir hat die Ausstellung ausgesprochen gut gefallen und kann euch nur ans Herz legen dort mal vorbeizuschauen solltet ihr gerade in Berlin sein. Im Folgenden ein paar Impressionen der Kunstwerke:





Nachdem wir einen interessanten Vormittag bei der East Side Gallery verbracht haben, sind wir noch ein Weilchen durch die Straßen geschlendert und haben uns viele süße Boutiquen, Cafés und Hipsterläden angeschaut. Dafür liebe ich Berlin einfach. Die Freiheit, Individualität und Offenheit gegenüber Allem was anders ist. Berlin war schon damals für mich soetwas wie Liebe auf den ersten Blick und jedes Mal wenn ich hier bin, ist das wie nach Hause zu kommen. Klar, Berlin kann an vielen Ecken auch so richtig richtig hässlich sein, aber das macht es irgendwie aus. Berlin ist immer sich selbst treu geblieben und somit genauso authentisch wie die meisten Menschen die dort leben.




Saturday is for shopping. Nach so vielen Eindrücken hat uns der Hunger eingeholt und was eignet sich da besser als eine rießige Packung bunter, zurckriger Donuts? Im Alexa Shoppingcenter am Alexanderplatz sind wir, inmitten des Einkaufschaoses, fündig geworden und haben uns diese Kalorienbomben schmecken lassen. Damit waren wir auch perfekt gerüstet für unseren Shoppingmarathon im Primark. Mitten in Berlin, an einem Samstag, im Primark - das hatte ich mir  weitaus anstrengender vorgestellt. Erstaunlicherweise war es mit ein bisschen Nerven wirklich schön und ja - natürlich auch erfolgreich ;).





Auf dem Rückweg zur Warschauer Straße haben wir dann noch eine so coole Location, namens "Neue Heimat" gefunden. Na, wenn man das nicht mal wörtlich nehmen sollte.
Jedenfalls findet dort jeden Sonntag von 12 - 22 Uhr ein Street Food Market statt, also der  perfekte Ort für alle Travel- und Foodblogger ;). Das haben wir uns dann auch fest für den nächsten Tag vorgenommen und mit einem Eintrittspreis von 2€ ist das auch vollkommen akzeptabel.





Nachdem der Sonntag nur Regen mit sich brachte und wir irgendwann völlig durchgefroren waren, haben wir uns entschlossen bei Starbucks mit Caramel Latte, Vanilla Donut und Raspberry Chessecake einzuquartieren. Das ist imemr wieder eine gute Idee. Wie sehr ich die Großstadtzeiten vermisse in denen ich jeden Tag bei Starbucks war. Aber ich bin mir sicher, auch das wird wieder kommen :). Natürlich haben wir auch meiner Lieblingsburgerkette "Hans im Glück" am Friedrichsplatz einen Besuch abgestattet.




So ging ein perfekter Wochenendtrip nach Berlin zu Ende und ich bin mir sicher, dass ich schon ganz bald wieder dort sein werde. Berlin ist einfach immer eine Reise wert und ich könnte es mir durchaus vorstellen hier für ein paar Jahre zu leben. Mich zieht es ohnehin immer woanders hin und das Fernweh ist mein ständiger Begleiter. Wenn man an so vielen Orten gelebt hat, ist es beinahe unmöglich irgendwo "zu Hause" anzukommen. Das ist der Preis des vielen Reisens und das Schicksal viele Freunde an verschiedenen Orten zu haben. Ich genieße es trotzdem, auch wenn ich aktuell nicht so viel rumkomme wie ich mir das wünsche. Aber dafür arbeite ich schließlich und mit einem festen Ziel vor Augen geht im Leben bekanntlich alles leichter.
Also zieht raus in die große, weite Welt und folgt euren Träumen solange ihr noch jung seit. Wer garantiert euch, dass es ein später geben wird? Richtig - niemand.



{Hey Sweeties! About two weeks have passed since my amazing weekend trip to Berlin. It's been my first vacation for nearly one year and I was really excited to see my lovely Puderzuckermädchen after six months again. There is nothing more valuable than such a deep friendship, no matter how far away you live. Yes, distance is sometimes an asshole, but a real friendship will survive that, too! It was not my first trip to Berlin, so we didn't plan to do any sightseeing there.
However there was one place I've never been to: The East Side Gallery in Berlin-Friedrichshain. It's the largest Street Art Gallery in the world and I really loved being there. It's so inspiring and I can really recommend you to visit this place. 

In the afternoon we ate tons of delicious donuts, went shopping at Primark and ate devine burger at "Hans im Glück", a german burger chain. Unfortunately sunday brought a lot of rain with it, so we decided to take a time out at starbucks with caramel latte, vanilla donuts and raspberry chessecake. Yep - that was a hell of a cheatmeal weekend, but I loved it anyway!
I'm really going to miss Berlin so much. Beeing there always feels like coming back home. I love all those individual and inspiring people. Everthing is simply open-minded. Maybe I'll settle down here for a few years later. We'll see.}

 



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