Take note of the smaller things - they tend to mean the most.

Montag, 26. August 2013

Ist das das Ende des großen Abenteuers?


Ganz schön lange musstest Du auf diesen Post warten. Ich habe mir in den letzten Tagen viele Gedanken darüber gemacht, ob ich mich nochmal an so eine Reise wagen würde oder nicht. Auf die Schnelle zu beantworten ist die Frage leider nicht.
Wie schon John Steinbeck zu sagen pflegte, muss man eine Reise als Einzelne betrachten, denn keine gleicht der anderen.



Rundum muss ich feststellen, dass ich diese Reise - genau so wie wir sie gemacht haben - wohl nicht wiederholen würde. Wie alles hat das natürlich seine Gründe.
Zum einen bin ich unendlich dankbar, dass ich dieses Abenteuer erleben durfte, denn wie manche von euch wissen, war das nicht so selbstverständlich nach den Geschehnissen des letzten Jahres.
Es war mein größter Wunsch, die Welt zu bereisen und dieser ist in Erfüllung gegangen. Ein schöneres Gefühl kann es nicht geben.

Dennoch war die Reise auch mit viel Stress verbunden. Egal ob Krankheit, Uneinigkeiten oder einfach die Masse an neuen Eindrücken.
Es war sicherlich kein Entspannungsurlaub, das sollte an dieser Stelle mal gesagt sein. Eine Reise benötigt so viel Planung und Absicherung; doch vor allem, kommt es oft anders als man denkt. Auf Dauer kann das anstrengend werden. Aber die Devise hierbei gilt alles mit Zuversicht und Humor hinzunehmen. 




»Wenn es anders kommt, als wir uns gedacht haben, dann kann das eine Einladung des Lebens sein, es so zu nehmen wie es kommt. Mit Optimismus, einer Prise Humor und Gelassenheit.« J.Marisse


Ein Zitat, dass nicht nur gut zum Reisen passt, sondern zum Leben Allgemein. Ich mag keine Menschen, die sich ihren Kopf an Dingen zerbrechen, die schon längst passiert sind. Klar; jeder macht sich Gedanken und trauert mal, aber irgendwann ist es an der Zeit loszulassen, die Umstände hinzunehmen wie sie sind und das Beste daraus zu machen.

Ich kam mir von den Eindrücken irgendwann einfach erschlagen vor und war enttäuscht, dass ich vieles in der Gegenwart nicht so sehr schätzen konnte, wie ich es gewollt hätte. Leider stumpft man mit der Zeit sehr ab. So kam es, dass wir in Kanada zu einem See fuhren, der uns von vielen ans Herz gelegt worden war. Letztendlich standen wir dort und wussten nichts damit anzufangen. Schließlich hatten wir bereits 10 andere gesehen, die viel schöner waren.
Sowas ist hart. Aber auch hier kann man im Endeffekt nichts daran ändern.
Aus diesem Grund würde ich für die Länder, die wir bereist haben, die doppelte Reisezeit berechnen um sicherzugehen, alle Eindrücke "verdauen" zu können und entspannt zu reisen. Das wären an Stelle von 6 Monaten, 12 Monate. Dann kann man einfach mal an einem Ort bleiben. Um zu genießen. Um den Tag einfach mal Tag sein zu lassen.

Eine andere, wirkliche Alternative für mich ist es in Zukunft mal für längere Zeit, egal ob als Au Pair oder Work&Travel, an einem Ort zu bleiben. Nach der Reise kann ich sagen, dass das meiner Persönlichkeit und meinem Wunsch vermutlich eher entsprochen hätte. Aber jede Erfahrung macht einen nur reicher. Egal wie sie ausfällt.
Ansonsten bekommt man nach so einer Weltreise selbstverständlich auch ein Gefühl für Länder die einem gefallen könnten und Orte, die man unbedingt noch sehen möchte.
Da habe ich auch schon klare Vorstellungen. Dazu gehören: Skandinavien, Thailand, Japan, Indien, Indonesien, Neuseeland, Mexiko, Costa Rica, Peru und Chile.

Die Standardfrage, welche wir uns ständig anhören dürfen, ist: "Wo hat es euch am Besten gefallen?". Wie ich jedem erklärt habe, ist das nur schwer zu beantworten, denn es kommt darauf an was Du suchst und wie Du Dir deinen Urlaub vorstellst.
Wenn Du viel shoppen gehen magst, bist Du in den USA am Besten aufgehoben. Alle Mountainbike-Fanatiker gehen ganz klar nach Kanada. Die Naturliebhaber sind in Island gut aufgehoben und alle die nach neuen Abenteuern suchen in Australien.

Natürlich habe ich versucht ein Länder- und Städteranking zu erstellen. Das ist leichter gesagt, als getan. Ich liebe Großstädte über alles, aber auch die Freiheit und vor Allem die Natur.
Hier kannst Du Dir ansehen, was dabei herauskam:


Länder Top 3:
1. Australien
2. Kanada
3. Island


Städte Top 5:
1. Vancouver
2. Byron Bay
3. New York
4. Sydney
5. Reykjavik


Alles in Allem blicke ich zurück auf ein halbes Jahr geballtes Abenteuer, mit atemberaubenden Momenten, unendlichen Erfahrungen, traurigen Stunden, 5 Kontinenten, jede Menge erfüllten Träumen und über 20.000 Bildern!
Es war ein Erlebnis, dass ich so in meinem Leben wohl nicht mehr haben werden. Wobei - sowas möchte ich eigentlich nicht sagen. Wer weiß schon was kommt? ;-)
Ich danke allen, die uns unterstützt haben, gefolgt sind und an uns geglaubt haben. Ihr seid die Größte.
An diesem Erlebnis werden wir noch unser Leben llang denken.



 

Kommentare:

  1. Anonym10:40

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    Greetings, Sara.

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