Take note of the smaller things - they tend to mean the most.

Sonntag, 21. Juli 2013

LA, Baby! | California Love.


Eine entspannte Woche später flogen wir am 05.06. weiter Richtung LA. Der Flug war mal wieder einer der anstrengenden Sorte, da wir um drei Uhr nachts schon an den Flughafen fahren mussten.
Dementsprechend erschöpft landeten wir am späten Vormittag in LA, wo wir uns auf die Suche nach einem "Big Blue Bus" machten. Diese Linie verkehrt hauptsächlich in Santa Monica und hat ein wirklich gutes Streckennetz. Am Nachmittag fanden wir unsere Bleibe und fühlten uns auf Anhieb wohl. Eine nette Wohngegend mit Cafés und allem was man braucht.
Man muss dazu sagen, dass ich ursprünglich plante, letztes Jahr an die UCLA zu gehen und dafür auch schon ein Studentenvisum, sowie meine Gastfamilie hier in Santa Monica hatte.
Da ich aber leider im Herbst schwer an den Nieren erkrankt bin, fielen alle Pläne von heute auf morgen ins Wasser und der Traum war vorerst geplatzt.
Um so schöner war es für mich, nun genau hier zu sein!




Am Abend deckten wir uns beim Supermarkt "Trader's Joe" ein. Leider entpuppte er sich als Bioladen. So gab es nur Wasser, Vollkornbrot und veganen Aufstrich...
Leider schmeckte alles fürchterlich (diese Erfahrung mit Bio hatten wir ja bereits in Australien gemacht) und so ärgerten wir uns über das herausgeschmissene Geld.
Versteht mich nicht falsch - ich habe nichts gegen Biolebensmittel (in Deutschland kaufe ich auch meistens Bio), aber hier schmeckt es um einiges schlechter.

In Santa Monica kann man sich ziemlich gut die Zeit vertreiben. Was bei einem Urlaub hier nicht fehlen darf, ist der Besuch des berühmten Piers.
Auf diesem befindet sich ein kleiner Vergnügungspark, sowie die "Trapeze School of NY". Leider spielte bei unserem LA Besuch das Wetter nicht richtig mit, denn der berüchtigte "June Gloom" hing wie eine dicke Decke über der Stadt.

 
Ansonsten sehenwert ist auf alle Fälle die "Third Street" Promenade, welche zum shoppen und essen einlädt. Sie hat mich sehr an meine Heimatstadt Heidelberg erinnert, an der ich es sehr zu schätzen weiß, dass sich alle wichtigen Läden entlang einer einzigen Straße reihen.

Am folgenden Tag bekamen wir unseren Mietwagen und entschlossen uns die umliegenden Shopping Outlets zu besuchen. Dabei entpuppte sich meine bessere Hälfte als echte Shopping Queen.
Wir waren wirklich erstaunt, wie günstig dort alles ist. So kostet bei Abercrombie & Fitch ein Kleid gerade mal 7-14$, wofür ich im normalen Laden etwa 80$ gezahlt hätte. Und so zieht sich der Faden von Calvin Klein, über Tommy Hilfiger bis hin zu Volcom.
Das Ende vom Lied ist, dass wir nun jeder einen kleinen Koffer mehr im Gepäck haben. Es lohnt sich also wirklich nur zum einkaufen in die USA zu fiegen.

Auch in Venice Beach ist immer etwas los - am ellenlangen Strand, in einem der zahlreichen Cafés oder entlang der Promenade.
Wirklich schön haben mir die Venice Canals und deren umliegende Häuser gefallen.




Malibu dagegen ist viel kleiner und dementsprechend ruhiger. Hat allerdings einen wunderschönen, wenig besuchten Strand, namens "El Matador Beach", den man wirklich gesehen haben sollte!

 
Ich finde diese drei Orte wunderbare Gelegenheiten um dem Trubel der Millionenmetropole LA zu entkommen. Gerade Santa Monica finde ich ideal, durch die sehr wohnliche Gegend und durch das ausgezeichnete Busnetz. So ist es auch kein Problem ohne Auto zurecht zu kommen. Zu LA selbst gehen die meisten Meinungen ja auseinander. Ich persönlich habe mich dort sehr wohlgefühlt.
Man sollte sich ein Essen im "Philippe's Original Sandwich" Restaurant nicht entgehen lassen. Das ist das älteste Fast Food Restaurant. Dort werden "French Dipped" Sandwiches serviert. Der erste Bissen erinnerte mich irgendwie an Omas Braten mit Brötchen und der leckeren Soße. Nach der langen Abstinenz von gutem Essen, war das mal etwas leckeres, fremdes und doch bekanntes.



Durch viel Glück bekamen wir ein großartiges Angebot. Als wir gerade die Waltdisney Concert Hall anschauten, war zur gleichen Zeit ein Konzert der High School of Music und so hatten wir die Gelegenheit diese wundervolle Halle auch von innen zu sehen und über ihre ausgezeichnete Akkustik zu staunen.

   
Was mir außerdem auffiel ist, dass LA weitegehnd nur Neubauten hat, da die Mentalität dort eher so aussieht, ein altes Gebäude abzureißen und neuzubauen, anstelle es instandzuhalten. Das finde ich ziemlich schade. Dennoch lassen sich ab und zu schöne Architekturen erkennen.




Definitiv nicht enttäuschend war Hollywood. So wie man es im Fernsehen sieht, wimmelt es hier von verkleideten, verrückten Menschen.
Auch der Walk of Fame war nicht so stark frequentiert, wie ich es zunächst vermutete. So genossen wir den Nachmittag beim Sterne anschauen und Menschen beobachten.
Als krönenden Abschluss fuhren wir hinauf zum Hollywood Sign, was natürlich eines der Highlights unseres Besuches war.




Alles in allem ist Los Angeles eine Stadt, die ich ganz sicher wieder besuchen werde (dann auch hoffentlich die Universal Studios). Unsere Entscheidung in Santa Monica, und nicht direkt in LA zu übernachten, erwies sich als eine gute Entscheidung. Nach einem Tag in all dem Trubel ist man froh abends in seinem ruhigen Hotelzimmer ohne Polizeisirenen einschlafen zu können.



Meine Top 5 Los Angeles:
 1. Venice Beach Canals
2. El Matador Beach Malibu
3. Santa Monica Pier
4. Hollywood Sign
5. Waltdisney Concert Hall




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen