Take note of the smaller things - they tend to mean the most.

Dienstag, 9. April 2013

Hakuna Matata




Hallo ihr lieben Daheimgebliebenen!
Die ersten Tage in Afrika haben wir ganz enspannt auf uns zukommen lassen. Die Handys blieben einfach mal aus und so konnte ich, ohne jegliches Zeitgefühl, alle Eindrücke auf mich einregnen lassen.
Zudem hat es uns beide gesundheitstechnisch erwischt, sodass ich immer noch sehr geplättet bin.

Aber fangen wir mal von vorne an. Am Sonntag Abend ging es von Frankfurt aus los Richtung Mombasa. Nachdem wir uns durch die Zollkontrollen gekämpft hatten, (und an unserem iPad, Laptop, GoPro und sonstigen Elektrogeräten Sprengstofftests vorgenommen wurden), saßen wir endlich im Flugzeug. Dank Condor war es fürchterlich eng und einach nur unendlich nervig. Ich habe, in der Summe, vieleicht 2 Stunden geschlafen. Immerhin. Aber bitte liebe Airline; für was um alles in der Welt brauche ich mitten in der Nacht um vier Uhr morgends Frühstück? Wo es doch um 23Uhr erst Abendessen gab. Das war nicht gerade schlafförderlich und um die frühe Uhrzeit auch nicht appetitanregend. Etliche Turbulenzen später und nach einer sehr unsaften Landung, kamen wir endlich an unserem ersten Ziel an. 






Ich wollte dann auch schnellstmöglich  raus, denn in dem restlos ausgebuchtem Flugzeug wurde es langsam wirklich unerträglich stickig. Ein bisschen frische Luft wäre mir da gerade recht gekommen. Ja von wegen!
Aus dem Flugzeug ausgestiegen, gab es erstmal ein ordentliches Brett vor den Kopf... Draußen war es noch um ein vielfaches schwüler und stickiger. Dabei hatten wir mit dem Wetter noch "Glück" gehabt. Für kenianische Verhältnisse war ebendieses, bei bewölktem Himmel und 28°C, ziemlich "schlecht".  Um so besser für uns. So konnten wir uns langsamer eingewöhnen.
Schließlich hielten wir nach einiger Wartezeit unser Visum in den Händen und dann wurden wir vom Flughafen abgeholt. Anmerkung: In Afrika dauert alles etwa doppelt bis dreimal so lange.

Auf dem Weg zu unserer Unterkunft, sah man das ein oder andere Elend am Straßenrand. Aber letztendlich war es für mich kein Schock, da ich damit ohnehin gerechnet hatte. Wir sind hier schließlich in keinem Industrieland und das merkt man auch. Hier ticken die Uhren noch ein bisschen anders. 
Bei den Bekannten, wo wir untergekommen sind, wurden wir herzlichst empfangen und wir fühlen uns hier pudelwohl!
Besser könnte man es sich nun wirklich nicht erträumen. Anders kann man das nicht sagen.
Das Haus steht inmitten von einem Palmengarten mit 26.000 m² und beherbergt etwa 350 verschiedenen Palmenarten.
Natürlich ist das auch ein Paradies für Tiere. Die Meerkatzen hüpfen hier von Ast zu Ast und wandern über die Mauern. 
Zum Glück gibt es hier zwei liebe Wachhunde, die Schlimmeres vermeiden.
Und auch Geckos findet man hier wie Sand am Meer. Sehr süße Kerlchen, wenn sie sich nicht gerade innerhalb des Moskitonetzes verstecken.

Dieser süße Fratz ist aber mit Abstand mein aller bester Freund geworden :-)

Gegen Nachmittag gingen wir an den bezaubernden Strand, der gerade einmal 10 Gehminuten vom Haus entfernt ist.
Am Abend gab es dann gleich noch eine andere Premiere. Ich habe zum ersten mal Fisch gegessen. Es gab Red Snapper mit Rosmarinkartoffeln und Möhren-Lauch-Gemüse. Ein Traum kann ich euch sagen! Das wird sicher nicht das letzte mal gewesen sein, dass ich Fisch esse; auch wenn ich Fische eigentlich hasse.
Am Dienstag ist bei uns dagegen nicht viel spektakuläres passiert. Wir haben es uns einfach mal richtig gut gehen lassen.  Angefangen beim Ausschlafen, am Pool liegen bis hin zu in der Hängematte chillen. Auch das muss mal sein, nach dem anstrengenden Flug.

Natürlich musste ich meinem Sternzeichen mal wieder alle Ehre machen... So kam es, dass ich nun krebsrot bin. Trotz etlicher Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50+.Aber es nützt ja alles nichts...
Seit Mittwoch schwächelt außerdem meine bessere Hälfte und liegt leider sehr krank im Bett. Vermutlich liegt es an dem ungewohnten Essen / Trinken.
Deshalb bin ich mit den Bekannten alleine an den Strand spazieren gegangen. Dort wurden dann auch prompt für mich das ein oder andere Kamel geboten.
Wilkommen in Afrika :-)




Heute hieß es dann erholen, damit alle wieder ganz schnell fit sind. Für nächsten Montag ist dann auch die heiß ersehnte Safari geplant. Da steigt meine Vorfreude schon ins Unermessliche.

Leider hat es mich dann doch noch selbst gesundsheitlich sehr erwischt, sodass ich hier nur noch im Bett liegen konnte. Mein schwaches Immunsystem war da natürlich nicht sehr förderlich und kurze Zeit dachte ich auch, das war es jetzt. 
Am Abend vor der Safari musste ich leider feststellen, dass ich in meiner Verfassung wohl nicht mitgehen kann. Am Morgen danach entschied ich mich jedoch kurzfristig um und fuhr mit.

Soviel erstmal aus dem weitentfernten, sehr heißen und wunderschönen Kenia.
Lasst es euch gut gehen!

Liebste Grüße

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