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Sonntag, 14. April 2013

Da wo sich Löwe und Zebra gute Nacht sagen


Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen. Hier also der Bericht über unsere zweitägige Safari.

Leider bin ich ja, wie schon im letzten Post erwähnt, gesundheitlich etwas in Mitleidenschaft gezogen worden. Montagmorgen ging es dann früh um 5 Uhr raus aus den Federn und mir ging es glücklicherweise etwas besser. Deshalb habe ich mich Philip angeschlossen und um 06.30Uhr ging die Fahrt los Richtung Tsavo East Nationalpark. Mit an Bord war noch eine Französin und ein Münchner, sowie unser Driver, der uns unterwegs alle wesentlichen Zusatzinformationen gab.

Die Fahrt war schon extrem anstrengend. Man muss bedenken, dass wir hier weit über 35°C haben und um nach Mombasa zu gelangen, müssen wir hier eine Fähre benutzen. Morgends um acht Uhr bedeutet das natürlich Rushhour. Demenstprechend standen wir eine geschlagene Stunde in der prallen Sonne, ohne Trinkwasser, ohne alles.
Als wir dann einige Zeit später auch das Chaos in Mombasa City hinter uns gelassen haben, ging es endich voran.
Der Fahrtwind auf dem Highway war mehr als erholend für uns. Und so auch das eingekaufte kühle Wasser. Bei solchen Umständen kann man über sowas schonmal wunschlos glücklich sein und bekommt eine Dimension was "Reichtum" in anderen Ländenr bedeuten kann.







 

Insgesamt 4 Stunden und einigen Wasserflaschen später, kamen wir am Gate vom National Park "Tsavo East" an. Dort konnte man schon erahnen welch beeindruckende Landschaft einen dort erwarten würde.

Nachdem der Eintritt gezahlt war konnte es los zu unserem ersten "Game Drive" gehen. So nennt man die meist zweistündige Entdeckungstour durch den Park, bei der es auf Tiersuche geht.
Gleich zu Beginn erwarteten uns ein paar Giraffen.
Damit hatte sich für mich die Safari schon gelohnt, denn man muss erwähnen, dass diese meine Lieblingstiere sind.



 

Das war natürlich noch nicht alles. Auch Elefanten sahen wir zur Genüge. Diese Tiere sind einfach unfassbar beeindruckend.
Ein ausgewachsener Bulle vertilgt sage und schreibe 200kg Grünzeug am Tag. Ein Wunder, das hier überhaupt noch etwas blüht... 

Nach der zweistündigen Tour ging es weiter zum Check In in der Voi Safari Lodge. Wir waren zunächst skeptisch ob diese wirklich so toll ist, wie die Bilder im Katalog vorgaben. 
Aber es war tatsächlich alles so wir beschrieben. Die Zimmer waren mehr als in Ordnung und der Ausblick war fantastisch! Die Fronten waren komplett verglast und direkt vor unserem Zimmer lagen zwei große Wasserlöcher an denen man die Tiere beobachten konnte. Genauso gut konnte man dies vom Pool aus tun oder einem unterirdischen Tunnel, der direkt zum Wasserloch führt.




Bedingt durch mein Unwohlsein fiel der Lunch aus, obwohl es schon ein reichliches Buffet gab. Laut Philip, war es aber auch nur ein besseres Kantinenessen. Also nicht wirklich der Rede wert.

Bei dem zweiten Game Drive war ich leider nicht dabei, da mich die Fahrt ziemlich mitgenommen hatte.
Dafür konnte ich zwei Elephanten von unserem Fenster aus beobachten, die miteinander kämpften  und keine halbe Stunde später, war eine ganze Herde da, die aus dem Wasserloch trank. Ein Elephant machte sogar extra "Toröö" für mich...








Nach dem Abendessen und einem kurzen Stromausfall später fielen wir müde ins Bett, denn am nächsten Tag hieß es sowieso um halb sechs Uhr aufstehen. Da konnten wir dann auch den wunderschönen Sonnenaufgang beobachten.
Auf dem Weg zum Frühstück begegneten uns jede Menge Rießengeckos und irgendein flauschiges Wesen. Als Krönung donnerten die Bamboon-Affen in Herden über das Hoteldach und auch ein Vogel ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, etwas von dem üppigen Frühstücksbuffet zu ergattern.








Auf unsere letzte Entdeckungstour ging es dann um 07.30Uhr, nachdem wir unsere sieben Sachen gepackt hatten. Diese dauerte geschlagene 4 Stunden, sodass wir nocheinmal so ziemlich alles von A-Zebra zu sehen bekamen.





 

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen, aber feinen Einblick in unsere Safari-Erlebnisse gewähren.
Liebe Grüße aus dem extrem heißen Kenia!


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