Take note of the smaller things - they tend to mean the most.

Freitag, 23. September 2016

MONTHLY REVIEW #9 - SEPTEMBER 2016



»Today is the beginning of anything you want. Say yes to new adventures and always follow your dreams. Life is shorter than you think.«


Am Ende wird alles gut, sonst ist es noch nicht das Ende. An keinen Satz habe ich in den letzten acht Wochen öfter gedacht, als an diesen. Vielleicht wird auch einfach nur alles anders, aber das kann genauso positiv sein. Wer mag schon Veränderungen? Es ist einfach nur anstrengend, wenn das Schicksal alle Lebenspläne über den Haufen wirft. Aber traurig sein bringt nichts. Sich aufregen auch nicht. So ist das Leben. Und nur weil alles anders kommt, heißt es ja nicht, dass es deswegen schlechter ist. Ich habe in den vergangenen Wochen ziemlich hart an mir selbst gearbeitet, insbesondere an meiner Einstellung. Habe ich mich anfangs doch eher gegen das Schicksal gewehrt - war ständig irgendwas zwischen wütend und unendlich traurig - so bin ich gerade einfach nur glücklich. Glücklich über mein Leben. So wie es ist. Und unendlich dankbar für meine Freunde. Dass ihr euch einfach zu mir gesetzt habt und euch auch "schöne scheiße!" dachtet, dafür dass ihr mich mit tränenüberströmtem Gesicht ertragen habt, dass ihr mir meine Lieblingsschokolade vorbeigebracht habt, dass ihr mir so lange Witze erzählt habt bis ich wieder lächeln konnte, dass ihr mir so viel Mut gegeben habt, dafür dass ihr einfach immer für mich da wart. Ich kann das einfach nicht oft genug wiederholen. Ihr seid das Beste was mir je passiert ist!

Was ich im vergangenen Monat gelernt habe? Es gibt Tage, da hat man riesige Träume und ist motiviert ohne Ende und dann gibt es Tage an denen geht es nur darum aufzustehen und einen Fuß vor den anderen zu setzen. Und das ist ok. Alles wird gut, aber niemals mehr wie es war. Ich habe gerlernt die Situation zu akzeptieren und deshalb war der September für mich dennoch ein ganz wundervoller Monat. Ich habe so viele tolle Dinge erlebt, hatte so viele unvergessliche Stunden mit meinen Freunden und konnte endlich zurück nach München fahren. Das war die beste Zeit seit ganz ganz langem! Meine Lieblingsstadt und meine Lieblingsmenschen wieder zu sehen tat so unfassbar gut - trotz der Uniprüfungen die ich noch schreiben musste. Auch wenn das letzte Jahr an der Uni mich sehr mürbe gemacht hat - so ganz ohne Semesterferien oder freie Tage -, freue ich mich dennoch auf das neue Semester und alles was in der Zukunft kommen wird. Es war immer noch die beste Entscheidung und ich liebe mein Leben gerade aus tiefstem Herzen. Alles ist gut so wie es ist. Vergesst niemals, dass das Leben so schnell vorbei sein kann. Wartet nicht mehr. Nicht auf Freitag, nicht auf den Sommer, nicht auf die Liebe eures Lebens, nicht auf die perfekte Gelegenheit. Lebt im hier und jetzt und erfüllt euch eure Träumen. Das Leben ist viel zu wunderbar um es nicht jede Minute zu genießen.


Donnerstag, 15. September 2016

RESTAURANT | MoschMosch Heidelberg




»People who love to eat, are always the best people.«


Nachdem ich euch bisher schon zwei Restaurants aus meiner Heimat vorgestellt habe und diese Blogposts so unfassbar gut bei euch ankamen, dachte ich das werde ich einfach beibehalten. Also versuche ich euch ab und zu hier kurz meine Lieblingsrestaurants vorzustellen. Egal ob hier im Rhein-Neckar-Kreis, in München oder aus dem Urlaub.

Vergangene Woche wurde, wie ihr vielleicht schon auf Instagram gesehen habt, mein großes Schulter Tattoo in Heidelberg fertiggestellt. Nach zwei Stunden tätowieren bei über 30°C brauchte ich ganz dringend eine Stärkung. Und da habe ich spontan bei meinem liebsten japanischen Restaurant vorbeigeschaut. MoschMosch hat hier in der Region mehrere Restaurants, unter anderem in Heidelberg, Mannheim, Heilbronn und Frankfurt.


Sonntag, 11. September 2016

SUNDAY THOUGHTS | Das Leben spielt sich offline ab - Teil II




»Always trust your instincts. If you genuinely feel in your heart and soul that something is wrong or missing, it ususally is.«


Freitagabend, 23 Uhr. Ich sitze am Schreibtisch, höre seit Stunden Musik und schreibe pausenlos. Mal wieder. Irgendwie hat heute Abend niemand Zeit. Ich habe bereits meine To-Do Liste abgearbeitet und alle Emails beantwortet. Ich sitze am Fenster und schaue in die Dunkelheit. Ich fühle mich leicht, frei und glücklich. Das Leben wie es gerade ist, ist gut so. Und doch bekomme ich immer wieder Fragen: Herzchen, was macht die Liebe? Gibt es etwas Neues? Ach, Kopf hoch - du wirst schon noch den Richtigen finden.

Ich weiß, das ist lieb gemeint. Aber mir geht es gut. Ich komme alleine zurecht. Ich bin glücklich. Und ich habe aktuell nicht das Gefühl es fehlt mir an irgendetwas. Nur manchmal vielleicht. Neben jemandem einzuschlafen. Neben jemandem aufzuwachen. Mit jemandem zu frühstücken. Abenteuer zu teilen. Das Gefühl von Heimat, Geborgenheit und Vertrauen. Ich versinke kurz in Selbstmitleid, doch dann verstehe ich, dass nun Zeit für mich ist. Genau das, wonach ich mich so lange gesehnt habe.

Ich glaube immer noch an die große Liebe. Ich bin und bleibe ein Herzmensch. Und genau deshalb lasse ich mich nicht auf etwas ein, was sich für mich nur halb richtig anfühlt. Da waren Zweifel im Raum. Ein komisches Bauchgefühl. Unentschlossenheit. Es kann nicht das Richtige sein. Wenn es so wäre, würde man das fühlen. Aber so nicht. Es ist die einzig richtige Entscheidung gewesen. Nach all der Zeit immer noch. Ich bleibe dabei. Ich habe damit abgeschlossen. Mein Herz ist wieder offen.

Sonntag, 4. September 2016

TRAVEL | Eine Reise zu dir selbst - Wie es ist alleine zu reisen



»Traveling alone doesn't mean you are alone, it means you are strong enough to handle things all by yourself.«


Hallo ihr Lieben, nach all dem Chaos der letzten Monate ist es mir endlich gelungen wieder in meinen gewöhnlichen Alltag zurückzukehren und habe so auch wieder Zeit und einen freien Kopf um mehr zu schreiben. Das hat mir wirklich sehr gefehlt. Aber mit so vielen Sorgen, Zukunftsfragen und Verwirrung in den Gedanken hätte ich unmöglich gute Blogposts schreiben können. Das wahre Leben spielt sich eben offline ab und dafür ist hier weder Platz noch der richtige Ort dafür. Ich hoffe ihr könnt das nachvollziehen. Jetzt geht es ja schließlich weiter mit neuen Inhalten und selten habe ich mich mehr darauf gefreut als jetzt.

Höchste Zeit also um eurem Wunsch und all den interessierten Fragen nachzukommen, wie ich denn nun eigentlich dazu kam meinen Rucksack zu packen und alleine zu verreisen. Um ein paar Dinge vorwegzunehmen: Die Überwindung das erste Mal wirklich komplett alleine auf sich gestellt zu sein ist groß. Ich denke jeder der das schonmal gemacht hat, bekam im einen oder anderen Moment kalte Füße. Das ist völlig normal, denn es entspricht einfach nicht der gesellschaftlichen Norm und auch für uns selbst ist es eine völlig unbekannte und herausforderne Situation. Aber das macht nichts. Im Gegenteil. Es ist eine wunderbare Möglichkeit um uns selbst besser kennen zu lernen, um seinen eigenen Horizont zu erweitern und seine Komfortzone endgültig zu verlassen. Das ist nicht nur wertvoll, sondern kommt einem letztendlich in allen Lebensbereichen zu gute. Ich kann es nur jedem raten über sich selbst hinauszuwachsen, einen Flug zu buchen und da raus in die weite Welt zu gehen. Ihr werdet Erfahrungen sammeln können, die ihr sonst nirgendwo bekommen könnt.